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News

Parkinson Selbsthilfe Tirol - Newsletter Nr. 2, Dezember 2010

Montag, 24.01.2011

Liebe Betroffene, liebe Angehörige!

Die erste Nummer unseres Informationsblatts ist, wenn man den eher spärlichen Rückmeldungen vertrauen darf, gut aufgenommen und gerne gelesen worden. Ein wesentlicher Schritt, den Kontakt zwischen den Parkinson-Selbsthilfegruppen Tirols zu verbessern, ist also geglückt.

In dieser zweiten Nummer liegt wiederum der Schwerpunkt auf den Berichten über die Aktivitäten der einzelnen Gruppen. Leider ist es nicht gelungen, von allen Gruppen Beiträge zu erhalten. Dies hängt z.T. damit zusammen, dass manche Gruppen sich eher als Stammtische verstehen, in denen es vor allem um geselliges Beisammensein und persönlichen Erfahrungsaustausch geht. Größere Aktivitäten wie Vorträge oder Ausflüge sind weniger gefragt und können daher auch nicht berichtet werden. Dies ist zu respektieren. Dennoch ist zu hoffen, dass sich auch diese Gruppen von Zeit zu Zeit mit einem Beitrag melden, seien es Fotos von den Gruppentreffen oder ein Bericht über ein in der Gruppe besprochenes Problem, das für andere „Parkies“ von Interesse ist.

Wie ihr seht, ist es diesmal gelungen, von einem sehr bekannten Arzt einen Beitrag zu erhalten. Primar Dr. Gerhard Ransmayr, den viele aus seiner Innsbrucker Zeit kennen, ist Leiter der Abteilung für Neurologie und Psychiatrie am AKh in Linz und seit einiger Zeit in Nachfolge von Prof. Poewe Präsident der Österreichischen Parkinson-Gesellschaft. Wie sein Beitrag zeigt, hat er hohe Erwartungen und auch großes Vertrauen in die Parkinson-Selbsthilfe. Es wird nicht leicht sein, diesen Erwartungen in den Mühen des Vereins-Alltags zu entsprechen. Jedenfalls ganz vielen Dank für seinen Beitrag.

Neben kurzen Informationen findet ihr auf der letzten Seite dieser Nummer wiederum einen Erfahrungsbericht eines von Parkinson Betroffenen. Es ist dies der Alt-Bauer und ehemalige Schischulbetreiber Andreas Gschösser aus Reith i.A., der vielen, insbesondere aus dem Unterland, von seinen Mundartgedichten bekannt ist.

Er zeigt, wie neben körperlicher Aktivität auch geistige Tätigkeit, in seinem Fall das Dichten, zur Bewältigung eines jahrelangen Leidens beitragen kann. Seinem berührenden „Weihnachtswunsch“, mit dem er seinen Beitrag beendet, kann sich der Vorstand der Parkinson-Selbsthilfe Tirol nur von ganzem Herzen anschließen. In diesem Sinn allen ein frohes Weihnachtsfest und ein möglichst gesundes Jahr 2011!

Hans Rezac, Obmann der PSH Tirol

Newsletter Nr. 2, Dezember 2010